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| Helen-Keller-Schule Essen Rheinische Förderschule, Förderschwerpunkt: Körperliche und motorische Entwicklung |
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| Worpswede Worpswede liegt nordöstlich von Bremen im Teufelsmoor. Worpswede
ist eine Künstlerkolonie. Ihr gehörten unter anderem Otto
Modersohn, Paula Modersohn – Becker, Fritz Mackensen, Heinrich
Vogeler, Fritz Overbeck und Bernhard Hoetger an.
Seit hundert Jahren ist
Worpswede ein Künstlerdorf. Die Entdeckung Worpswedes war ein
Zufall. Der erste, der das Teufelsmoor entdeckte, war der
Schriftsteller Johann Georg Kohl, der 1858 in seine Vaterstadt
zurückging und dort Bibliothekar wurde.
Der Entdecker der Kunst in Worpswede war Fritz Mackensen, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte. 1884 studierte er an der Düsseldorfer Akademie Kunst. Im selben Jahr lernte er dort Emilie (Mimi) Stolte kennen, die ihn nach Worpswede einlud. Nach einigen Aufenthalten in Worpswede kamen auch Otto Modersohn und Hans am Ende 1989 als Maler nach Worpswede. - Fritz Mackensen malte hauptsächlich Figuren, weniger Landschaften. - Otto Modersohn malte Bilder aus der Natur. Heinrich Vogeler malte nicht nur, sondern war auch als Grafiker und Designer von Geräten und Möbeln bekannt. Außerdem war er Dichter und musizierte. Fritz Overbeck malte das Moor, außerdem den Himmel über dem flachen Land, und er malte Wolken. Bei der Malerei der Wolken wurde er als Meister der Wolken bezeichnet. Otto Modersohn und Paula Becker heirateten 1901. Als die Künstler 1895 in der Kunsthalle in Bremen mit einer Ausstellung an die Öffentlichkeit gingen, wurde von dem Worpsweder „Stil“gesprochen. Später malte Heinrich Vogeler auch Russland – Bilder. „Worpswede, Worpswede, Worpswede ist ein Wunderland“ - das schrieb Paula Modersohn – Becker 1897 in ihr Tagebuch. Worpswede liegt inmitten des Teufelsmoores. Eine Sanddüne wölbt sich bis auf 54,4 m. Die Häuser stehen in Halbkreisen und von Bäumen umschlossen um den Weyerberg. Die Zahl der Bauern steigt nur langsam. Worpswede liegt nordöstlich von Bremen. Worpswede hat zwei Bedeutungen: „Worps“ ist der Hügel und „Wede“ bedeutet Wald. Zusammen also ein Hügelwald. Dann gibt es noch den Weyerberg. Der Begriff „Weyer“ lässt sich auch mit Wäldchen übersetzen. Der Riese Hücklüth ging mit einem Sack Sand auf dem Rücken durch Worpswede und verlor den Sand. - der Sack hatte nämlich ein Loch. So entstand der Weyerberg. Zu seinen Füßen liegt das Dorf. Zwischen einem Spaziergang und einem Besuch in einem Museum liegen keine Welten, sondern ein paar Meter zu Fuß, die sehr erlebnisreich sind. Julia |
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