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Helen-Keller-Schule Essen
Rheinische Förderschule, Förderschwerpunkt: Körperliche und motorische Entwicklung
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Logo Special Olympics World Summer GamesDas Roller-Skater-Tagebuch von den Special Olympics World Summer Games, Shanghai


05.10.2007

….Wettbewerb und Training…..

Ni Hao (Guten Tag!),

Heute haben wir extra den Bus zwanzig Minuten eher bestellt und so konnten wir uns vor den Wettbewerben entsprechend warm fahren! Es ging diesmal um die Vorläufe über 1000m und anschließend stand die 2x100m Staffel auf dem Programm. Da hieß es also über 10 lange Runden alles geben, was Daniel, Markus, Steven, Zynaida und Miriam auch eindrucksvoll getan haben. Leider sind Markus und Steven während ihres Laufs sogar kollidiert, so dass Markus ein „kleines“ Brandmal am Bein hat (O-Ton Markus: „Sch….egal, merk ich nichts von…“). Nachdem wir die letzten Tage ausgiebigst den Wechsel geübt haben, klappte dieser bei Zynaidas und Christines Staffel perfekt.
Nachmittags hatten wir dann die Bahn für uns (später kamen noch die Ungarn u. Jamaikaner dazu) und konnten in aller Ruhe noch ein paar Überholmanöver und Staffelwechsel trainieren.
Ansonsten gleichen sich die Wettbewerbstage jetzt schon immer ein bisschen, täglich grüßt das Murmeltier (nicht dass es nicht spannend und aufregend wäre). Daher erfreuen wir uns immer an den kleinen lustigen Geschichten, die wir hier erleben, hier ein paar davon: Auf irgendeine Art und Weise fasziniert Stevens Gesicht (und vielleicht nicht nur das) die weibliche chinesische Bevölkerung. Ständig möchten irgendwelche freiwilligen Helferinnen Fotos mit ihm zusammen mache
n. Oliver, Sven und Markus sind schon etwas eifersüchtig… als wenn die sich alle abgesprochen hätten. Und eigentlich müssten wir alle vom Wettbewerb ausgeschlossen werden, weil wir unsere Startnummern mit Sicherheitsnadeln befestigen, was strengstens verboten ist (warum auch immer). Wir überkleben das aber immer mit Klebeband, so dass es die Schiedsrichter nicht sehen. Bei machen anderen Nationen fallen die Startnummern schon mal während des Laufes ab (da nur angeklebt), was dann auf der Bahn wirklich gefährlich sein könnte. Mittlerweile haben sich aber andere Nationen (wir verraten natürlich nicht wer) schon Nadeln bei uns besorgt, wir haben sie gegen Pins getauscht!!!!
Gestern und heute Abend sind wir noch in die Shanghaier Fußgängerzone und bis zum Bund gegangen (so etwas wie der Jungefernstieg in Hamburg). Da waren so viele Menschen und so viele Lichter, unfassbar. Die Coaches meinten, es wäre alles dreimal so breit und unendlich hoch und viel voller als beim letzten Samstag vor Weihnachten in Köln. Heute Abend haben wir uns dann (um unsere Muskeln für die Finals morgen zu schonen) auf drei verschiedene Taxis aufgeteilt und sind zum Hotel zurück gefahren. Kostet umgerechnet nur 1,20 €, großes Abenteuer inklusive.
Bis morgen, Daumen noch fester drücken, ab morgen geht´s um die Medaillen!!!!

Die S.

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